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Was ist ein Modul?
Ein Modul ist ein in sich abgeschlossenes Diorama,
welches durch vorgegebene Norm-Anschlussteile in den verschiedensten
Bauarten mit anderen Modulen zu einem Anlagenkonzept zusammen gesetzt
werden kann. Man kann Streckenabschnitte oder Bahnhöfe nach Original
Unterlagen in Modulbauweise exakt nachbilden. Durch die geringe Tiefe
und den Längenabmessungen, lässt sich ein Modul, oder Mehrere leicht
transportieren.
In der Endausführung kommt ein Modul
um ein Vielfaches billiger in der Ausgestaltung als eine Stationäre
Anlage, da nur die unmittelbare Umgebung einer ein, bis mehrgleisigen
Bahntrasse dargestellt wird. Die Elektronik vereinfacht sich ebenfalls,
sowie die elektronischen Fehlerquellen findet man leichter. Eine
Modulanlage beginnt mit einem Teilstück und endet nie, insofern das
Interesse der einzelnen Teilnehmer nicht nachlässt. Man kann
"Endlosanlagen" bauen, wobei meiner Meinung nach bei 1glesigen
Streckenabschnitten entweder Kopfbahnhöfe, oder Kehrschleifen, bei
2gleisigen Strecken das so genannte "Hundsknochenprinzip" an den
jeweiligen Streckenenden von Vorteil ist.
Jeder kann seine Module so
gestallten wie er möchte. Wichtig sind die genormten Übergänge der
einzelnen Module, die Modulbreite, oder Länge soll der Modellbahner
selbst bestimmen, ausgenommen die Vorschriften diverser Modulhersteller,
oder die eigenständigen normen bei den verschiedensten Vereinen! Nach
Möglichkeit soll der Modulbauer auch die Netscheidung selber treffen,
was die Materialien für den Modulbau betrifft, z.B. das Gleismaterial,
Gleisschotter, Holzart für den Rahmenbau, Geländebaumaterialien usw.
Meiner Meinung nach ist ein symmetrischer Anschlussteil, das einfachste
und unkomplizierteste System für diese Bauweise. Ist doch schließlich
der gemeinsame Betrieb das wichtigste, ebenso wie die betriebliche
Sicherheit! Der Modulgedanke stammt - wie viele interessante Anregungen
zur Modellbahnerei aus Amerika! |
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